Die Bestimmung: Kapitel 10-12

If you’re not sure what’s going on in this post, read the introduction here. If you want the vocabulary I’ve collected from the book, you can go through it on memrise here. Otherwise, enjoy! (Obviously, there are also spoilers for the book ahead – so don’t read it if you don’t want to know what’s happening.)

Ach, okay, also ich dachte, dass ich am Freitag diesen Eintrag gepostet hat – aber ich hatte es nur gespeichert! Schade… Also heute bekommt ihr diesen Eintrag, dann morgen kommt Kapitel 13-15, Mittwoch 16-18… und dann bringe ich alles wieder auf Kurs.

Diese drei Kapitel sind für mich faszinierend, weil wir mehr über Tris und die andere neue Initianten herausfinden – besonders Peter und die andere. Es ist nicht klar, warum Peter Tris so viel hasst, weil er kein Ken ist, aber er glaubt, dass sie überhaupt nicht eine Ferox wird.

»Du und ich, wir beide werden niemals derselben Fraktion angehören.«

Es macht wenig Sinn; Tris wird gegen ihn kein Kampf gewinnen – und tatsächlich später verliert sie. Aber Tris versucht und möchtet nicht, wie Al, ohnmächtig scheinen, sodass den Kampf beendet wird. Diese drei Kapitel gehen auch oft um Tris und ihre Ideen über Mut und Kraft – in diesem Moment, mit dem Kampf, wissen wir, dass obwohl sie nicht gewinnen wird, wird sie auch nicht sich kampflos ergeben. Es ist ein bisschen merkwürdig, dass sie Tapferkeit so viel Bedeutung beimaß, weil es ist keine Eigenschaft, die sie vorher als eine Altruan nachdenken sollte.

Es gibt auch dieser Moment mit Al, wenn Tris sagt:

»Man ist kein Feigling, nur weil man anderen Leuten nicht wehtun will«, antworte ich, denn ich weiß schließlich, was man in so einer Situation sagt – auch wenn ich nicht weiß, ob ich es auch wirklich so meine.

Ich mag sie nicht, wenn sie es denkt, weil es ungerecht ist und Tris will auch nicht wirklich andere Leute wehtun. Wir wissen das schon. Ihre Eignungstest – sie hat niemand absichtlich wehgetan; sie wollte das Mädchen vor dem Hund beschützen. Ich fühle mich, dass es oft passiert wird, dass Tris vergisst, dass sie auch ein guter Mensch ist. Sie denkt, dass weil sie keine Altruan sein kann, hat sie keines Mitleid – aber das ist nicht wahr. Es ist nur, dass sie nicht immer selbstlos sein kann, und das ist auch okay.

Glücklicherweise denkt sie wieder an diesen Gedanke und, obwohl sie denkt, dass Al noch immer ein Feigling ist, gibt sie zu, dass es für einen anderen Grund ist:

Vielleicht meine ich es aber doch. Wenn er ein Feigling ist, dann nicht, weil er anderen keine Schmerzen zufügen mag. Sondern weil er nicht handeln will.

Es ist jetzt noch nicht klar, warum Al Ferox gewählt hat. Obwohl ich mir nicht sicher bin, dass ich ihn ein Feigling nennen würde, ist es klar, dass er kein Ferox ist. Vielleicht würden wir später wissen.

Später sieht Tris Robert wieder, ein anderer Altruan, der seine Fraktion gewechselt hat. Er ist jetzt ein Amite. Ich möchte wissen, wieviel Altruan ihrer Fraktion gewechselt hat. Er erzählt Tris, dass:

»Du könntest wieder nach Hause gehen, weißt du? Für dich würden die Altruan bestimmt eine Ausnahme machen.«

Warum? Nur für Tris, oder auch für die andere Altruan? Es macht nichts, weil Tris nicht züruckgehen wird, aber ich habe so viele Fragen über das.

Es gibt dann mehr über die Jobs, die die Initianten bekommen können, wenn sie Ferox werden. Das nächste Kapitel ist für mich viel besser – Capture the flag!

Es ist auch sehr lang, aber wir lernen mehr über Eric und Four und treffen einige die andere Ferox-Initianten. Was ist interessant für mich ist der Unterschied zwischen Eric und Will – die beide waren Ken und Eric ist nur zwei oder so Jahre älter, aber er ist jetzt absolut ein Ferox.

»Weshalb sollte ich ihn auswendig lernen? Dafür habe ich ja dich«, antwortet Eric und boxt Four gegen die Schulter.

Will hat schon gesagt, dass er eine Straßenkarte der Stadt auswendig gelernt hat, aber Eric würde das nicht machen. Das wirft auch die Frage auf, aus welche Fraktion kommt Four? War er ein Ken? Es scheint unwahrscheinlich, aber sogar Tris bemerkt:

Eric ist zwar skrupelloser als Four, aber Four ist schlauer.

Es ist interessant. Four wählt seine Mannschaft und das Spiel beginnt – und Tris nicht nur beweist, dass sie klug ist, sondern auch verbringt ein bisschen Zeit an Gedanken von Four. Es scheint manchmal etwas komisch, aber Tris denkt das auch – und es muss neu für ihr sein, weil sie nie Gefühle wie diese erlebt hat.

Es liegt an ihm. Er gibt mir das Gefühl, dass ich gleich stürze. Oder mich auflöse. Oder in Flammen aufgehe.

Schluss damit. Es ist einfach lächerlich, in fast hundert Fuß Höhe über seine muskulösen Arme nachzudenken.

Natürlich gewinnt Fours Mannschaft, obwohl es einen kleinen Konflikt zwischen Tris und Christina gibt – aber es ist verständlich, dass Christina ein wenig Ruhm will, und Four und einige die anderen Initianten wissen, dass Tris viel mit dem Sieg geholfen hat.

Also es gibt so viel in diese Kapitel, die passiert ist. Aber – bis morgen und Kapitel 13-15!

Mehrrrrrrrrr Zitate:

»Du siehst aus, als wolltest du gleich zu heulen anfangen. Wenn du weinst, hab ich vielleicht ein klein wenig Mitleid mit dir.«

 

Nur am Rand nehme ich wahr, wie Four die Tür aufmacht und hinausgeht. Anscheinend ist dieser Kampf nicht spannend genug für ihn.

 

»Ich weiß, was mit meinem Gesicht passiert ist«, sage ich. »Ich war ja dabei. Sozusagen.«

 

Ich fühle mich nicht zu jemandem hingezogen, der so weich ist wie er.

 

Vielleicht hat jeder, ohne es zu wissen, etwas von den Altruan in sich.

 

»Und noch etwas, Robert. Es ist nicht mein Lebensziel…einfach nur glücklich zu sein.
»Aber wäre das nicht leichter?«, fragt er.

 

Das sieht ja fast so aus, als wollten sie nicht jemanden aussperren, sondern jemanden einsperren, und zwar uns.

 

»Ich wollte mir das nicht noch länger ansehen müssen«, erwidert er.

 

Mir gefällt das. Denn vielleicht kommt der Tag, an dem es keine Taschenlampen mehr gibt, an dem niemand da ist, der einem hilft. Darauf will ich vorbereitet sein.

 

Was nützt ein trainierter Körper, wenn man seinen Geist nicht sammeln kann?

 

Wenn mein ganzes Leben so verläuft, mit schallendem Lachen und mutigen Taten und der wohligen Erschöpfung nach einem schweren, aber erfolgreichen Tag, dann will ich zufrieden sein.

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